Unterstützung der Schulen bei der Inklusiven Beschulung

 
Foto: SPD-Unterbezirk Lüneburg
 

Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Kreistagssitzung am 24.September 2018:

Unterstützung der Schulen bei der Inklusiven Beschulung von Kindern und Jugendlichen bei einem Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich - Entwicklung eines nachhaltigen Förderkonzeptes

 

  1. Unter Einbeziehung der neuen RZI-Leiterin der NLSchB für den Landkreis Lüneburg wird eine Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Politik und Schule gebildet.
  2. Diese erstellt einen Sachstand zur Problematik der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit dem Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich im Landkreis Lüneburg.
  3. Individuelle auf Kinder und Jugendliche bezogene Maßnahmen, wie das Modellprojekt der KJP, das Familie in Schule Projekt, Time-out-Klassen, der Einsatz von Integrationshelfern, schulische Projekte in anderen Landkreisen (BESE Stade, PRozess Osterholz u.ä.)  und weitere neu zu initiierende Projekte werden im Ausschuss vorgestellt.
  4. Ein entsprechender Umsetzungsvorschlag für den Landkreis Lüneburg wird entwickelt.

Begründung:

In Niedersachsen ist die inklusive Schule verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt worden. Trotzdem sind die Rahmenbedingungen für eine inklusive Beschulung noch nicht optimal. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche mit dem Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich, hier sind die Zahlen steigend und die Schulen durch ihre vielfältigen Aufgaben oftmals überfordert. Es fehlt vor allem an belastbaren Konzepten.

Traditionell gibt es nur wenige Förderschulen für diesen Unterstützungsbedarf, die auf Grund einer Verzahnung mit der Jugendhilfe vorwiegend in privater Trägerschaft sind. Von daher ist die Einrichtung einer solchen Schule im Landkreis Lüneburg keine Option. Der Weg der Inklusion muss auch hier konsequent weiter gegangen und die Bedingungen verbessert werden. Hierzu sind u.a. mit dem „Kompass Inklusion“ erste Schritte erfolgt. Mit der Einrichtung des Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrums schulische Inklusion (RZI) zum 01.08. 2018 kann eine praktische Planung und Konzeptionierung neuer Wege vorangetrieben werden. Ziel ist es unsere Schulen zu befähigen, Kindern und Jugendlichen mit dem Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich besser zu fördern.

 
    Bildung und Qualifikation     Menschenrechte
 

 


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